Grundsätze unserer Transparenz

Wer für das Gemeinwohl tätig wird, sollte der Gemeinschaft jedoch sagen, welche Ziele die Organisation genau anstrebt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer die Entscheidungsträger sind. Denn: Transparenz schafft Vertrauen.

https://www.transparency.de/mitmachen/initiative-transparente-zivilgesellschaft/?L=0

Transparenz in unterschiedlichen Phasen der Mitgliedschaft

  • Neumitglieder erhalten vor und bei der Aufnahme angemessene Grundlageninformationen über die Arbeit des Vereins. Der Verein wird den Aufnahmeantrag für einen Einführungstext nutzen und neue Mitglieder zusätzlich persönlich in Satzung, Vereinskonstruktion und Organisationskultur einführen.
  • In der Einladung zur Mitgliederversammlung und im Vorfeld anderer (realer wie virtueller) Entscheidungsprozesse informiert der Verein klar über den Sachstand und denkbare Optionen oder Alternativen.
  • Die kollektiven Voten und Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden angemessen dokumentiert und dargestellt.
  • Der Verein pflegt eine angemessene Willkommens- und Abschiedskultur. Wenn neue Mitglieder sich im Verein engagieren oder Mitglieder den Verein verlassen, werden Willkommen und Abschied offen und gemeinschaftlich gestaltet.

Unsere Transparenzanforderungen

  • Name, Sitz, Anschrift, Gründungsjahr (Nummer der Eintragung im Vereinsregister),
  • Satzung, Gesellschaftervertrag, Organisationsziele,
  • Angaben zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit (aktuelle Gültigkeit)
  • Name und Funktion der Vorstands-, Geschäftsführungs- und Aufsichtspersonen,
  • Zahl der Mitglieder und Förderer,
  • aktuelle Tätigkeitsberichte,
  • Struktur der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen,
  • Herkunft der Vereinsmittel (Mitgliedsbeiträge, Spenden, öffentliche Zuwendungen, Drittmittel, Einkünfte aus Vermögensverwaltung, Zweckbetrieb und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb),
  • Verwendung der Vereinsmittel (vor allem das Verhältnis der Mittel für ideelle Zwecke und den Anteil für Verwaltungsaufwand),
  • institutionelle Verflechtungen (Mutter-, Tochtergesellschaften, Verbandszugehörigkeit, Förderverein, Partnerorganisationen),
  • jährliche Zuwendung von Organisationen (juristischen Personen) die mehr als zehn Prozent der Jahreseinnahmen betragen, Großspenden von privaten Personen.